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Linke
Sonstige - Siehe Beitrag
Also, ich bin - abgesehen von der miserablen Beteiligung - mit dem Wahlergebnis zufrieden.
Die "Nervösen" an beiden Enden des politischen Spektrums haben die 5% Hürde souverän gerissen:
- 2,5% Rotkäppchen
- 2,5% Braunjäckchen (hier habe ich mal das ganze rechte Biotop zusammengezählt)
Was ich vermutet habe, scheint sich zu bestätigen. Je schriller die Töne, desto mehr Ablehnung. In diesem Zusammenhang sehe ich auch die beachtlichen Ergebnisse der FDP in SH und in NRW. Deren Jungspund-Kasperbude wurden die Grenzen gezeigt, und auf einmal ging's. Der NPD hat wohl die nicht zu leugnende Nähe zum Trio Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe das Genick gebrochen: 0,5%.
Wie es - hoffentlich - aussieht, wird die Wahlentscheidung nicht mehr an der Lautstärke von volkswirtschaftlichen Hohltrommlern und fanatisierten Karikaturhochhaltern orientiert. Ich denke, das ist ein Verdienst der grundgesetzlich garantierten Meinungsfreiheit. Gerade weil diese Meinungen frei geäußert werden können, geraten sie offen an ihre Addressaten und nicht im Bierdunst abgeschlossener Hinterzimmerstammtische mit dem Ergebnis, dass ebenso offen und vehement Widerspruch geäußert wird. Entsprechend bildet sich eine Wahlentscheidung.
Gar nicht so schlecht, diese Erfindung der freiheitlich demokratischen Gesellschaft mitteleuropäischer Prägung.
Grund genug, den extremen Biotopen ihren Raum zu lassen, damit ihr Treiben der Öffentlichkeit bewusst werden kann und daraus eine Meinungsbildung resultiert.
Geändert von Wieben Klas (14.05.2012 um 17:53 Uhr)
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Pett Di dat Leven, pett ehm tohrügg ©
För de Stadtschinkens:
Tritt Dich dem Leben, tritt ihm zurück ©
...un nich bloots in Winter: keen geeln Snee eeten!
PrometheusXL (14.05.2012),SPr (15.05.2012),wudi (14.05.2012)
Merkel macht es nicht anders als ihr großer Mentor Kohl. Alle Fähigen weg organisieren oder beißen und sich dann mokieren, dass keine Besseren als sie da sind. .
Was bleibt übrig als ne große Mulltonne .
SPr (15.05.2012)
Die Braunen habe in NRW noch nie eine Chance gehabt.
Die Linkspartei hat ihre Stimmen wohl wieder an die SPD abgegeben. Ob sie es mit Lafontaine als Bundesvorsitzenden in NRW über die 5% geschafft hätte, glaube ich nicht. Links von der SPD ist nicht mehr viel Platz
Bei der CDU läuft es wohl auf Laschet gegen Laumann aus. Wenn sie schlau sind, entscheiden sie sich für Laumann, der als einziger mit Kraft in Sachen erster Bürgermeister von NRW konkurrieren kann. (Das WDR Mittagsmagazin wurde so eingeleitet: Verschwundene Politikerin gesucht! Gemeint war Merkel).
Rösler ist so perfide, Lindners Wahlerfolg für sich zu verbuchen. Mit der Strategie wird es die FDP bei der Bundestagswahl 2013 schwer haben, die nötigen Wählerstimmen zu gewinnen.
Die Piraten haben angekündigt, ihre Versprechen zu halten und ihre Wähler nicht zu enttäuschen. Was genau haben sie versprochen?
Und Grün? Grün hatte das Problem, daß der "Schulfrieden" ja bereits hergestellt war (den die SPD für sich verbucht hat) und die Sorge um bezahlbare Energie nicht zerstreuen konnte. So betrachtet ein achtbares Ergebnis.
Interessant am klaren NRW-Ergebnis ist die Frage, wie die Berliner Regierungsparteien mit dem Ergebnis umgehen. Die CDU- und FDP-Landesverbände sind stinkesauer auf Berlin. Und von Berlin kommt nichts bis auf: Landtagswahlen seien keine Bundestagswahlen und die Arbeit des Umweltministers sei nicht gefährdet bzw. dies sei ein gutes Signal für die FDP.
NRW hat mit dieser Wahl neues Selbstbewußtsein getankt. Es wird Zeit, daß Berlin mal wieder die Landkarte aus der Schublade holt. Vielleicht in dreifacher Ausführung: 1. Geschichtsatlas, 2. Steueratlas und 3. den einfachen Dirke (der wird für die Schulen etwa alle 2-3 Jahre überarbeitet).
Laumann hat gestern mitgeteilt, daß er an seiner Kandidatur für den Landesparteivorsitz festhält. Das wird Merkel ärgern, die Laschet bevorzugt, um die CDA nicht über Gebühr zu stärken. Laumann dürfte der erste NRW CDUler sein, den Merkel nicht wegwischen kann, wenn er erst einmal oben steht. Er läßt sich auf ihre Spiele nämlich nicht ein. Daß Laumann mal zum Hoffnungsträger der CDU werden würde, hätte bis neulich auch keiner gedacht.
wudi (19.05.2012)
Es bläst eine steife Brise in NRW gegen Berlin.
Der CDU-Landesverband is not amused. Einige gesammelte Zitate aus dem Spiegelartikel:
"Karl-Josef Laumann, kritisierte den Rauswurf scharf. "Die heutige Entlassung von Norbert Röttgen erschreckt mich. Ich verstehe nicht, dass Norbert Röttgen bis Sonntagabend 18 Uhr als der hervorragende Umweltminister galt, der er war, und heute entlassen wird ...
Ähnlich äußerte sich der Generalsekretär der NRW-CDU, Oliver Wittke. Röttgen habe als Minister einen "hervorragenden Job" gemacht und sei "persönlich ohne Fehl und Tadel ...
Auch der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach, ebenfalls aus NRW, bemängelte die Art und Weise des Rauswurfes. "Ich hätte ihm im Amt eine zweite Chance gegönnt", sagte er "Zeit online". "Ein bisschen mehr Menschlichkeit würde uns ganz gut anstehen ...
Bundestagspräsident Norbert Lammert bedauerte die Entlassung. Die Entscheidung sei für Röttgen, das Ressort und die CDU bedauerlich ... "
CDU in NRW kritisiert Entlassung von Norbert Röttgen - SPIEGEL ONLINE
Auch Kretschmann bedauert Röttgens Rauswurf, da er mit ihm immer gut zusammengearbeitet habe.
Rösler hingegen feiert Röttgers Rauswurf. Da weiß man doch, woher der Wind weht, nämlich aus Richtung der Wende von der Wende der Wende.
Meine Prognose: Merkel ist überreif, um aus ihrem Amt geschossen zu werden.
Zippo (17.05.2012)
Will ich ja gar nicht in Abrede stellen, aber zunächst muss Merkel ihre eigentliche Arbeit machen, bevor sie sich um ihren innerparteilichen Machterhalt kümmert. Dass die NRW-Landesgruppe im Moment vergrätzt ist könnte sich zwar auf dem nächsten Bundesparteitag rächen, aber das ist noch weit weg und vergleichsweise ein Luxusproblem im Vergleich zu den vielen Baustellen in der Koalition und in Europa.
Im WDR 2 war heute zu hören, daß am Montag in der Landtagsfraktion der CDU die Fetzen geflogen sind. Ungenannte Teilnehmer haben wohl (2-3 Tage später) berichtet, daß es beinahe zu Handgreiflichkeiten gekommen sei.
Es ging um folgende Fragen: Sollen Partei- und Fraktionsvorsitz in einem Amt vereinigt werden oder nicht? Insofern Laumann als Fraktionsvorsitzender gewählt wurde, ging es also um die Frage, ob Laschet oder Lauman den Parteivorsitz kriegt. Auch ging es wohl um die Frage, ob Röttgen allein die Verantwortung für die historische Wahlniederlage anzulasten sei und inwieweit man ihm noch den Rücken gegenüber Berlin stärken könne. Insgesamt haben ca 50 CDU Abgeordnete ihren Job verloren, auch das führt zu Verstörungen.
Auch scheint es noch keine Einigkeit über den notwendig gewordenen neuen Kurs der CDU zu geben. Das Soziale ist durch die SPD besetzt, das Wirtschaftliche durch den FDP-shooting star Lindner und das Ökologische ist ja sowieso besetzt.
Quo vadis CDU?
Zeitgleich kommt die internationale Schelte an Merkels einseitigem Sparkurs (Economist). Vielleicht sollte die CDU mal wieder Außenpolitik machen. Das Ressort hat erheblichen Nachholbedarf.
Wenn Gott von meinen Plänen wüßte, er käme vor lachen nicht mehr in den Schlaf.
Kinks
Ich bin eigentlich ein netter Kerl, wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen....
www.nachdenkseiten.de
Firecreek (18.05.2012)
Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, dass der Leser wünscht, er hätte sie gegeben.
Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte
Les McCann / Layers
WHITE NOISE / An Electric Storm
Simple Minds
Ignore: Jegliches Sperr-Geschrei...
und ausgeflippte Moderated Messages...
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