Ich kann mir ein Dorf vorstellen, indem alle Nationen eine Familie stellen, um zu sehen wie das Experiment ausgeht, haha.....also ich wäre dabei.eace:sozusagen eine Dorf-Arche hihihi..............wir sitzen dann wie die Gorillas im Nebel und beobachten uns gegenseitig. LOOOOOOL
Hier wäre ich sofort dabei. Wäre sicher interesssant wie sich die Situation entwickeln würde. Ich gäbe dem Projekt eine gute Chance.
__________________ wer andere bezwingt ist kraftvoll,
wer sich selbst bezwingt ist unbezwingbar;
(lao-tse, chines. Philosoph)
Ignorier-Liste, Cheops
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Angeregt durch den Film "Der Freie Wille" ([Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. ]), den ich vor ca einem halben Jahr gesehen hab, hab ich mich gefragt, inwiefern es solchen denn gibt.
Was bedeutet für euch ein freier Wille?
Woran erkennt man, dass man nach eben diesem handelt oder dass nicht doch eine gewisse Fremdeinwirkung vorliegt bei den Entscheidungen, die man trifft? Kann man überhaupt total frei entscheiden, bei all dem Input, den man aus verschiedensten Quellen kriegt?
Als Gegenstücke zum freien Willen hab ich die nachweislich vorhandenen Triebe gewählt und das Konzept des Determinismus, ein Konzept, das in unterschiedlichen Abstufungen existiert und im Wesentlichen darauf hinausläuft, dass wir bei unserer Entscheidungswahl unfrei sind und unsere Entscheidungen schon vorherbestimmt durch Einflüsse und Ereignisse aus unserer Vergangenheit. Ein solches Konzept hätte dann natürlich auch Konsequenzen bei der Beurteilung von moralischen Vergehen.
Inwiefern sind wir selbstbestimmt, wenn wir unseren Trieben nachgehen? Sind wir wirklich den Tieren überlegen? Wir charakterisieren unsere Überlegenheit ja eben durch unser Bewusstsein und unseren freien Willen, aber sind wir wirklich IMMER Herr über unsere Triebe? Sind Triebe und freier Wille vereinbar?
Also postet einfach alles, was euch zu diesem Thema einfällt, es kann auch ruhig etwas von den von mir formulierten Fragestellungen abschweifen.
Harter, guter Film - nebenbei bemerkt -, vor allem wg. Jürgen Vogel, den ich für einen der besten deutschsprachigen Schauspieler halte.
M.E. ist die Mischung der Handlungsmotive und -antriebe so unterschiedlich, wie es Menschen gibt, denn es kommt immer noch die individuelle Erfahrung hinzu. Unter exakt denselben genetischen Voraussetzungen und mit exakt denselben Erlebnissen und Erfahrungen und Enttäuschungen und Sinneseindrücken etc. ist und war kein einziger Mensch zweimal vorhanden. Ein riesiges Versuchsprogramm, möchte man fast meinen...
Bei vielen Menschen denkt man im Laufe des Lebens, "das mußte ja so kommen". Bei anderen gibt es überraschende Brüche und Änderungen, die sie zum Teil selbst bestimmt hatten, zum Teil durch Zufälle.
Ich glaube nicht an eine generelle Bestimmbarkeit, die Antwort liegt immer im individuellen Bereich. Dito übrigens beim Thema Träume... (gibt's da nen Fred zu?)
PS Thema "Überlegenheit" zum Tier: Die ist schon vorhanden durch das Bewußtsein unserer eigenen Endlichkeit den größten Teil des Lebens hindurch. Ein Tier spürt den Tod höchstens kurz vorher, ahnt aber ansonsten nichts davon. Der Mensch hat demgegenüber natürlich auch eine größere Verantwortung, gerade Tieren gegenüber.
Es gibt genauso wenig einen freien Willen wie es "Freiheit" gibt.
Das alles ist nur eine Illusion einer gerissenen Werbeabteilung
die uns Zigaretten und alkoholfreies Bier und Tampons verkaufen möchte....
Es gibt genauso wenig einen freien Willen wie es "Freiheit" gibt.
Das alles ist nur eine Illusion einer gerissenen Werbeabteilung
die uns Zigaretten und alkoholfreies Bier und Tampons verkaufen möchte....
Selbst mein freier Wille, Tampons zu sammeln, ist also gesteuert?
Ich mag die Welt nicht mehr...
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