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Alt 22.02.2010, 19:36   #31 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Seifert Beitrag anzeigen
Der olle Lenin -man mag von ihm halten,was man will - hatte so Unrecht nicht mit seinem Satz vom Opium.
Marx war es, nicht Lenin!
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"Gestaltung, Umgestaltung,
des ewigen Geistes ewige Unterhaltung." Goethe
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Olias (23.02.2010)
Alt 22.02.2010, 20:17   #32 (permalink)
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Zitat:
Zitat von moxx Beitrag anzeigen
vielleicht hast du die begriffserklärung von wikipedia oder einer anderen (unseriösen) lexikon, aber
Theismus bedeute NICHT der glaube an einem Gott!!
sonder wie du es anderweitig beschrieben hast den Glauben an mind. einem Gott
an GENAU einem Gott; monotheist
zwei götter (siehe Christentum); duotheist
mehrere; polytheist

nur mal so als randbemerkung yani
Danke für diesen Beitrag. Viele denken, dass Jesus im Grunde genommen zwar als Gottessohn benannt wird aber nicht als Gott gesehen wird. Früher dachte ich dass ist nur eine Ehrentitel. Falls die Christen wirklich denken Jesus wäre Gott, oh man wie kann man nur...das ist pure Blasphemie.

Geändert von AvniSinanoglu (22.02.2010 um 20:19 Uhr)
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Alt 22.02.2010, 22:40   #33 (permalink)
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Benutzerbild von brunztulpe
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Jesus und Blasphemie - das läßt mich doch gleich an einen - meiner Meinung nach - guten Film denken: Monty Pythons "Life of Brian"...

Bin absolut Atheist und plädiere fürs Selberdenken und gegens Vorkauenlassen. Und wenn das ne so Einfältige wie ich kann, wollt ich das eigentlich auch den Gescheiten zutrauen.
Hab mit dreizehn Jahren verkündet, dass ich keins der gesammelten Kasperletheater und Hokus-Pokuse mitmach und kanns nicht fassen, wie die Leut sich verdummen lassen....
Der Mensch ist ein armseliges Wesen, das für alles einen Strohhalm, an den es sich klammern kann, eine Erklärung oder eine Ausrede braucht und hat sich selbst deshalb Religionen und Götter geschaffen - alles von Menschen erfunden!
IST NUR MEINE MEINUNG! Also dreht mir keinen Strick draus! Es ist mir völlig wurscht, was andere DENKEN und GLAUBEN, solange sie mich nicht belästigen...
Allerdings ist mir nicht wurscht, was sie MACHEN, und in der Hinsicht ist aus Religionen und Kirchen nix Gutes hervorgegangen....

Nix für ungut!
brunztulpe

Geändert von brunztulpe (22.02.2010 um 23:15 Uhr)
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ancanei (23.02.2010), Olias (23.02.2010)
Alt 23.02.2010, 10:34   #34 (permalink)
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Standard Atheist mit fallweiser Tendenz zur Agnostik

Zitat:
Zitat von Fırtına Beitrag anzeigen
Seid ihr THEIST: [..], ATHEIST: [..], AGNOSTIKER: [..] oder was anderes? Was seid ihr?
Überzeugter Atheist, jedoch peinlicherweise befürchtend in höchster körperlicher Notlage beispielsweise ein kleines Stoßgebet seufzend.

Jedoch an wen gerichtet: Wishnu, Gott oder Allah? Es ist schon ein Kreuz mit dem Halbmond. Was bist Du denn Firtina?

Möchte anregen, daß Du das den vielen Dingen, was Du noch so zu sein behauptest hinzufügst. Also ich meine diese Sachen wie Kemalist, Republikaner und der ganze restliche Sermon. Weniger ist meist mehr meine ich. Meinst Du nicht auch?

Geändert von Olias (23.02.2010 um 10:36 Uhr) Grund: Tag-Fehler behoben
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Alt 23.02.2010, 11:26   #35 (permalink)
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Benutzerbild von Sonne
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Standard Also moment einmal

Zitat:
Zitat von AvniSinanoglu Beitrag anzeigen
Danke für diesen Beitrag. Viele denken, dass Jesus im Grunde genommen zwar als Gottessohn benannt wird aber nicht als Gott gesehen wird. Früher dachte ich dass ist nur eine Ehrentitel. Falls die Christen wirklich denken Jesus wäre Gott, oh man wie kann man nur...das ist pure Blasphemie.
Wer glaubt das? Die Christen glauben das Jesus Gottes Sohn war.
Zerpflücken wir das mal genau.
Das Gebot: "Liebt einander" wurde durch Jesus laut der Bibel in die Menschheit getragen und setzte das "Auge um Auge, Zahn um Zahn" außer Kraft.
Jesus war ein Mensch, mit besonderen Fähigkeiten die auch heute Menschen auf der Welt verstreut haben. Das ist Fakt und wer es nicht anerkennen möchte, darf das auch.
Wir Menschen sind alle Gottes Söhne und Töchter, die entweder brav oder böse sind, um es einfach gestrickt auszudrücken.
Die Ratschläge für das Leben sind in der Bibel und in anderen religiösen Schriften zu finden, wer sie befolgen möchte darf das tun, genauso wie sie zu missachten. Das ist der freie Wille, die Entscheidung.
Genauso muss auch jeder mit seinen Entscheidungen leben und mit den Konsequenzen die sich daraus ergeben.
Jesus sagte: " Mein Vater in den Himmeln" und wir alle stammen von ihm ab, der der alles ins Dasein gebracht hat. Jesus der Mensch/Vorbild/Ideal, das man anstreben könnte aber nicht muss.
Wer ihm folgen möchte, kann das tun. Wer nicht, muss nicht.

Aber lassen wir doch einfach mal die Religion außen vor.
Ein Mensch der nicht an unsichtbares mächtiges Wesen glauben kann, wie lebt der?
Gelten andere Gesetze? Oder ist die Ethik die Jesus predigte nicht mehr Zeitgemäß?
Wenn es nach dem Tod nichts mehr gibt, was ändert es im Leben?
Lebt man nur Gottgefällig weil man Angst vor Strafe hat, oder lebt man aus Überzeugung nach den Ratschlägen, weil sie jetzt und hier schon in diesem Leben nützlich sind?
Steht nicht in der Bibel: " Stellt mich auf die Probe" und kann nicht jeder selbst fündig werden?
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t-cat (23.02.2010)
Alt 23.02.2010, 12:32   #36 (permalink)
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Standard nun also auch mein Senf zum Thema

Wenn ich versuche, meine Einstellung knapp zu fassen, dann am besten so:

gottgläubig aber religionsbefreit
vor allem kirchenbefreit

Also versuche ich, aus den religiösen Überlieferungen den gemeinsamen Kern zu finden (nein, nicht den Kern des Pudels )
Mit den menschenerdachten Vernebelungen in den Schriften kann ich mich jedenfalls nicht anfreunden. Schon gar nicht mit irgendwelchen (priestergenerierten) Ritualen, deren Nichtbefolgung angeblich ewige Höllenqualen nach sich ziehen sollen.

Mit Nicht- und Andersgläubigen halte ich es einfach: Jeder hat das Recht, seinen Glauben für den besten der Welt zu halten, aber niemand hat das Recht, seinen Glauben als den einzig richtigen einzufordern.
(das ist nicht von mir; leider habe ich vergessen, wo ich diese Worte gefunden habe)

Im übrigen gilt für mich: Jede Glaubensvorstellung muss kompatibel sein mit den Naturwissenschaften. Denn Gott und die göttliche Schöpfung sind widerspruchsfrei!
Für die reinen Naturwissenschaftler unter uns: Es geht um das, was unmittelbar vor dem Urknall war, also die "Ursache" für den Vorgang, der biblisch mit "es werde Licht" beschrieben ist.
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ancanei (23.02.2010), Sonne (23.02.2010), wudi (23.02.2010)
Alt 23.02.2010, 12:40   #37 (permalink)
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Reden wenn, das Wörtchen wenn nicht wäre.......

Zitat:
Zitat von t-cat Beitrag anzeigen
Wenn ich versuche, meine Einstellung knapp zu fassen, dann am besten so:

gottgläubig aber religionsbefreit
vor allem kirchenbefreit

Also versuche ich, aus den religiösen Überlieferungen den gemeinsamen Kern zu finden (nein, nicht den Kern des Pudels )
Mit den menschenerdachten Vernebelungen in den Schriften kann ich mich jedenfalls nicht anfreunden. Schon gar nicht mit irgendwelchen (priestergenerierten) Ritualen, deren Nichtbefolgung angeblich ewige Höllenqualen nach sich ziehen sollen.

Mit Nicht- und Andersgläubigen halte ich es einfach: Jeder hat das Recht, seinen Glauben für den besten der Welt zu halten, aber niemand hat das Recht, seinen Glauben als den einzig richtigen einzufordern.
(das ist nicht von mir; leider habe ich vergessen, wo ich diese Worte gefunden habe)

Im übrigen gilt für mich: Jede Glaubensvorstellung muss kompatibel sein mit den Naturwissenschaften. Denn Gott und die göttliche Schöpfung sind widerspruchsfrei!
Für die reinen Naturwissenschaftler unter uns: Es geht um das, was unmittelbar vor dem Urknall war, also die "Ursache" für den Vorgang, der biblisch mit "es werde Licht" beschrieben ist.
also Licht werden soll, muss es vorher nur Dunkelheit gegeben haben. Wer oder was ist Dunkelheit und kann Dunkelheit Licht erzeugen?? Materie, Energie? Planeten Sterne, schwarze Löcher, Nebel, Sonnen und Milchstraßen, Galaxien usw.? Interessant darüber nach zu denken.
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Alt 23.02.2010, 12:42   #38 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Olias
Was bist Du denn Firtina?
Der Frage schließe ich mich an.
Los, Firtina, oute dich

Denn: anderen Fragen stellen, bedeutet auch, sie selbst beantworten zu können/sollen/müssen/wollen ...
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Sonne (23.02.2010)
Alt 23.02.2010, 12:47   #39 (permalink)
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Zitat:
Zitat von alicere
also Licht werden soll, muss es vorher nur Dunkelheit gegeben haben. Wer oder was ist Dunkelheit und kann Dunkelheit Licht erzeugen?? Materie, Energie? Planeten Sterne, schwarze Löcher, Nebel, Sonnen und Milchstraßen, Galaxien usw.? Interessant darüber nach zu denke
so ist es !

Und ist es nicht so, dass viele der großen NaturwissenschaftlerInnen am Ende ihrer "Schaffensperiode" - dann, wenn sie alles durchdacht und so gut es geht erforscht haben - an einen Punkt kommen, an dem sie anfangen, über die Schöpfung ganz anders nachzudenken, als nur physikalisch?
t-cat ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2010, 12:50   #40 (permalink)
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Blinzeln wie meinen?

Zitat:
Zitat von t-cat Beitrag anzeigen
so ist es !

Und ist es nicht so, dass viele der großen NaturwissenschaftlerInnen am Ende ihrer "Schaffensperiode" - dann, wenn sie alles durchdacht und so gut es geht erforscht haben - an einen Punkt kommen, an dem sie anfangen, über die Schöpfung ganz anders nachzudenken, als nur physikalisch?
Bitte ausführlicher *g*
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Alt 23.02.2010, 13:12   #41 (permalink)
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Zitat:
Zitat von alicere
Bitte ausführlicher *g*
Die Nachfrage hatte ich befürchtet

Ich will es gern versuchen, aber heute habe ich keine Zeit mehr dafür.
t-cat ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2010, 15:12   #42 (permalink)
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Zitat:
Zitat von bonbox Beitrag anzeigen
Schon mal " Gott " Guten Tag gesagt ?
ja jeden tag

es ist übrigens unmöglich zu beweisen das etwas nicht Exestiert.
nur wenn man wirklich allwissend ist und daher weis das etwas exestiert oder nicht kann man eindeutig feststellen das etwas nciht exestiert. allwissenheit ist eindeutig göttlich d.h. es würde der beweis das gott nicht exestieren beweisen das gott exestiert, nähmlich das es der beweisende ist.

atheismus ist eine religion nähmlich der glaube das gott nicht exestiert.

nicht an gott zu glauben, d.h. nicht glauben wäre ohne jedliches interesse sich überhaupt damit zu befassen. atheisten, besonders wissenschaftler sind meist äußerst fanatische gläubige mit großen drang ihren glauben zu verbreiten.

wissenschftler hängen dem glauben an das sie in einem mechanistisch deterministischen universum leben, ebenfalls eine theologie, um einem drang zu befriedigen herschaft über ihre umgebung auszuüben.

ich bin mir sicher das es eine wesen gibt das man alls mensch den namen gott gegeben hat und jenseits der fassungs fähigkeit eines menschlichen geistes ist.
hauke ist offline Mit Zitat antworten
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ancanei (23.02.2010)
Alt 23.02.2010, 16:40   #43 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
So ein Blödsinn! Da hattest Du aber einen schlechten Lehrer gehabt. Die Gesetze der Physik lassen sich NACHWEISEN und gelten IMMER! Kinetische Energie und Impulserhaltungssatz lassen sich über "Keule macht Beule" zweifelsfrei nachweisen, egal ob Du daran "glaubst" oder nicht. Die Beule wirst Du hinterher haben.

Die Beweisführung bei irgendwelchen Psalmen, Versen und Ayets dürfte da wohl etwas schwieriger ausfallen.
das die "gesetze der Physik" immer gelten ist reiner glaube, und auch wenn es nach dem 10³ mal funktioniert hast du nur bewiesen das sie diese male galten nicht das sie immer gelten.
beschäfteige dich doch mal mit erkenntnisphilosophie. der physiklehrer hat selbstverständlich recht. und deine aussage unterscheidet sich nur inhaltlich von denen eines beliebigen religiösen fanatikers.
hauke ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2010, 17:47   #44 (permalink)
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Zitat:
Zitat von hauke Beitrag anzeigen
das die "gesetze der Physik" immer gelten ist reiner glaube, und auch wenn es nach dem 10³ mal funktioniert hast du nur bewiesen das sie diese male galten nicht das sie immer gelten.
beschäfteige dich doch mal mit erkenntnisphilosophie. der physiklehrer hat selbstverständlich recht.
Natürlich gilt der Grundsatz, dass in der Wissenschaft nur etwas so lange als gesichert angenommen werden kann, wie sich nicht etwas Anderes überzeugender beweisen lässt - die prinzipielle Begrenztheit der menschlichen Erkenntnisfähigkeit und die daraus resultierende grundsätzliche Absenz letzter Wahrheiten kann man für die Schlussfolgerung nutzen, dass jeder Erkenntnisgewinn letztendlich nur ein Glaube ist. Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion liegt jedoch in den Irrtumswahrscheinlichkeiten der Hypothesen!
Angenommen, wir würden ein Leben lang einer Versuchsperson in jeder Sekunde mit einer Keule auf den Kopf schlagen, dann würden wir - basierend auf dem umfangreichen empirischen Material, das die Menschheit in ihrer Geschichte mit dem Einschlagen von Köpfen durch Keulen gesammelt hat - finden, dass sich die von Wolf beschriebene Hypothese ("Keule macht Beule") bei einer optimistisch angenommenen Lebenszeit der Versuchsperson von 80 Jahren genau 2 522 880 000 mal als wahr erweisen würde (Schaltjahre nicht berücksichtigt). Die Irrtumswahrscheinlichkeit der Hypothese wäre damit verschwindend gering (wenngleich nicht gleich null)...

Die Hypothese der Existenz Gottes lässt sich nicht einmal verifizieren oder falsifizieren. Je nach Blickwinkel ist ihre Irrtumswahrscheinlichkeit daher null (bei gläubigen Menschen) oder unendlich groß (bei Atheisten)...

Zitat:
Zitat von hauke Beitrag anzeigen
und deine aussage unterscheidet sich nur inhaltlich von denen eines beliebigen religiösen fanatikers.
Falsch. Es ist noch nie auch nur einem religiösen Fanatiker gelungen auch nur die kleinste seiner Annahmen so schlagkräftig zu beweisen wie das von Wolf gewählte Beispiel...
Tautologe ist offline Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2010, 22:57   #45 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Wolf Beitrag anzeigen
Beweis Du dann auch bitte, dass es das fliegende Spaghettimonster oder Marsmenschen "nicht" gibt. Diesen Beweis zu fordern allein schon ist lächerlich, denn Ersteller einer These sind in der Bringschuld.
Wer sagt das? Weil einige Leute das so entschieden haben? Mit Verlaub, das ist doch Käse. Da gehts nicht um Bringschuld, da gehts schlicht darum, dass weder der eine noch der andere das seine beweisen kann - also kann auch keiner behaupten, den Stein der Weisen gefressen... - sorry - ich meinte verspeist zu haben.

Es gibt Menschen, die keinen Schmerz empfinden können - ist zwar selten, aber die gibts.
Es gibt also Menschen, die nicht wahrnehmen können, was andere empfinden.
Im Fall Schmerz ist es halt so, dass die meisten Menschen sehr gut wissen, wie sich Schmerz anfühlt. Andere Wahrnehmungen sind weniger Menschen vorbehalten und noch weniger beweisbar, aber jedwede Behauptungen, dass es nicht gibt, was nicht nachweisbar ist, halte ich gerade in wissenschaftlicher Sicht für fragwürdig.

Wer behauptet, dass es etwas nicht gibt, drückt damit auch nicht mehr als seine Überzeugung - seinen Glauben - aus. Der eine glaubt was, der andere nicht bzw. der andere glaubt, dass nicht ist, was der andere glaubt (jaja, ich weiß, ist bizzli kompliziert)

Es ist so ähnlich wie mit der Aussage, dass, wer nichts macht, nichts verkehrt macht. Denn Unterlassen kann genau so falsch sein wie Machen - kommt auf die Erwartung an das Ergebnis an. Aber ein Fehler kann beides sein. Wie beides richtig sein kann - je nach Situation und Erwartung.

Und genau so ist beides Glaube:
Der Glaube, dass es etwas gibt und der Glaube, dass es das nicht gibt.
Da gibts keine Bringschuld für keine Aussage. Kann keiner die eigene Aussage beweisen.
Fertig.

Wollt ich nur mal so gesagt haben.


Zitat:
Mit einer ganzen Menge sehr einleuchtender Indizien, wenn man sich mal mit Astronomie beschäftigt.
Trotzdem ne Glaubensfrage.
Ist ja nicht schlimm - ist einfach SO. Ist ne These, an die man glauben kann oder auch nicht. Also auch ne Religion - stand auch schon hier. Es kommt drauf an, wie man mit etwas umgeht, ob man Glaubensfragen aus Thesen macht. Für mich ist es ne Möglichkeit, auf die andere Erkenntnisse aufbauen. Die ihrerseits genau so gut auf einem Irrtum aufbauen können. Ein ungeheuer spannendes Thema. Aber keiner weiß es wirklich - und wenn ihnen die Indizien aus den Ohren wachsen - es weiß keiner.

ancanei
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Sonne (24.02.2010), t-cat (24.02.2010)
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