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Politopia - Das Europa-Forum - Powered by vBulletin
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Thema: Hitler und die Wirtschaft

  1. #46
    Gerade nicht momentan! Avatar von ZumPostwinkel
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    Standard

    Zitat Zitat von P.Unkorrekt Beitrag anzeigen
    Gruß
    PU
    Werter Herr Unkorrekt,

    auf Ihre Beiträge gehe ich eigentlich grundsätzlich nicht aus hier nicht näher zu erörternden Gründen ein.
    Aber hier bedarf es doch einer Richtigstellung.

    Zitat Zitat von P.Unkorrekt Beitrag anzeigen
    Einen solchen Link können auch Sie anlegen und dann auf die Seiten verweisen anstatt sie zu kopieren, der geneigte Konsument Ihrer Beiträge kann dann darauf klicken und auf wundersame Weise wird er zu dem Text geleitet und kann ihn lesen.
    Wenn Sie schon Kritik üben wollen, sollten Sie zunächst den Beginn der Debatte betrachten:

    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Da wäre ich mir nun überhaupt nicht sicher. Damals wurde Hitler unterschätzt

    An diesem Irrtum der damaligen Eliten, die genau wußten, wo es lang gehen würde, leiden noch heute die Menschen. Aber es stand der Profit im Vordergrund. Man erhoffte sich durch Hitler eine Belebung der Wirtschaft.
    Zitat Zitat von koboldblau Beitrag anzeigen
    Aus welchen Quellen stammen diese hier immer wieder angeführten Begründungen für den Absturz der Weimarer Republik und die Einbindung der nationalsozialisten in die Regierungsverantwortung ? Welche Historiker etc. schreiben so etwas ?
    Wessen profit ? Weiss hier jemand, wen die Grossindustrie massgeblich bis 1933 unterstützte ?
    Woher stammen alle diese Behauptungen, die man hier immer wieder liest ?
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Die Quellen muß ich raussuchen, da diese Fakten seit Jahrzehnten in meinem Gehirn abgespeichert sind. Da steht leider die Quelle nicht dran.
    Aber ich such es für Dich raus. Barschel*

    *Barschel = Ehrenwort

    mfg
    ZumPostwinkel
    Und jetzt achten Sie mal genau auf das, was danach eingestellt wurde.
    Fällt Ihnen da möglicherweise etwas auf? Ein Link oder so etwas?
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Geheimes aus der Ruhrlade
    Ruhr-Industrielle unterstützten Hitler
    Google-Ergebnis für http://www.verbrechen-der-wirtschaft.de/bilder/heartfield.jpg
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Nationalsozialismus
    Luntowski, Gustav: Hitler und die Herren an der Ruhr
    Rez. NS: Luntowski, Gustav: Hitler und die Herren an der Ruhr - H-Soz-u-Kult / Rezensionen / Bücher
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von koboldblau Beitrag anzeigen
    Soll ich das jetzt gucken, oder wie ? Was behaupten die und womit wird's belegt ?
    Kann man ja gleich auf Goldhagen verweisen.
    Oder Knopp....
    Es ist doch alles haarklein aufgeschrieben. Wir sind doch in Deutschland.
    Wenn da jemand nicht erkennt, daß es sich um eine pdf-Datei handelt, dann sieht das schon nach Oberflächlichkeit und Nachlässigkeit aus.
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Hallo mein lieber kobold,

    jetzt verstehe ich den Nick erst richtig. Du wolltest mich also auf's Glatteis führen.

    Ich biete Dir ein breites Spektrum an Quellen an, aber Du platzt schon dazwischen, obwohl ich noch lange nicht fertig bin. Gut, ist mir recht.

    Wer sich mit Heartfield und seinen Collagen beschäftigt hat, wird ihn nicht so abwedeln, wie ich das bei Dir verstanden habe.

    Und jetzt mal ernsthaft:
    So wie ich das interpretiere, ist dies ein Diskussionsforum für User jeglicher Struktur und Bildung. Hier findet Meinungsaustausch statt, auch mitunter gern mit Quellen. Wenn Du User mit Deinem Wissen erschrecken willst, dann bleibt es bei dem Versuch. Bei mir verfängt das nicht und die jungen Leute hier im Forum sind so selbstbewußt, daß sie durchaus Paroli bieten können.

    Wäre dies ein Wissenschaftsforum, dann könntest Du ja richtig loslegen.
    Aber hier sollte es eigentlich anders herum gehen, nämlich, indem man andere User mit Quellen bestätigt oder widerlegt. Aber nicht scheinheilig nach Quellen fragen und anschließend sagen: "Ätsch, habe ich alles schon gewußt und gelesen!"

    Derartiges Kasperletheater ist hier sicher nicht angebracht und hat mit Humor absolut nichts zu tun.

    Das waren ernste Worte von einem alten Mann, die Du vielleicht im Kopf oder Herzen bewegen solltest.
    Und nun vergessen wir die Sache.


    mfg
    ZumPostwinkel
    Zitat Zitat von koboldblau Beitrag anzeigen
    Nein. Aber es wird denke ich ohnehin OT.

    Ich werde sehr, sehr böse, wenn ich seit 30 Jahren immer wieder die gleiche doktrinäre Version einer Geschichte höre, die an nicht einem Punkt den tatsachen entspricht. Es ist ein jammer, dass auch 2009 immer noch die gleiche "Adolf - Hitler - leicht - gemacht" Version von 1969 verbreitet werden darf.
    Wenn jemand zu bequem ist, um den angebotenen Link zu nutzen oder wenn er meint, die Wahrheit gepachtet zu haben, sollte er es mundgerecht bekommen.
    Und wenn er auch noch "sehr, sehr böse wird", dann erst recht.


    mfg
    ZumPostwinkel
    Zippo: "Keine Lust, ist mir zu albern."
    Trotz dummer Sprüche bin ich der Meinung, daß DA/MA vernichtet werden müssen.

    "Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.
    Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."

    Bertolt Brecht
    "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden" Rosa Luxemburg
    Meinungsfreiheit endet da, wo Volksverhetzung beginnt! (ZumPostwinkel)

  2. #47
    Gerade nicht momentan! Avatar von ZumPostwinkel
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    Standard

    Zitat Zitat von koboldblau Beitrag anzeigen
    Ich werde sehr, sehr böse, wenn ich seit 30 Jahren immer wieder die gleiche doktrinäre Version einer Geschichte höre, die an nicht einem Punkt den tatsachen entspricht.
    Muß man das als Drohung auffassen, wenn man z.B. Deiner "absoluten Wahrheit" nicht folgt?
    Zitat Zitat von koboldblau Beitrag anzeigen
    Es ist ein jammer, dass auch 2009 immer noch die gleiche "Adolf - Hitler - leicht - gemacht" Version von 1969 verbreitet werden darf.
    Leider.
    Wie bitte? Denkverbot? Hatten wir das nicht schon mal?
    Nach dem Krieg war die Wirtschaft und die Hochfinanz sehr an einer Reinwaschung interessiert. Warum wohl hat Adenauer die verurteilten Kriegsverbrecher aus der Wirtschaft so schnell wieder vor Ablauf der Haftstrafen aus dem Knast geholt?
    Da kamen doch Turner & Co. gerade recht. Oder waren das Auftragsarbeiten?

    Zitat Zitat von koboldblau Beitrag anzeigen
    Sehr, sehr ernstes Thema. Sehr viel instrumentalisiert von den üblichen Verdächtigen für die üblichen Zwecke.
    "Bitte Quellen, nicht künstlerische Interpretationen einer eigenen Deutung."
    "Welche Historiker etc. schreiben so etwas?"
    "Woher stammen alle diese Behauptungen, die man hier immer wieder liest?"


    mfg
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  3. #48
    Politopia-Urgestein Avatar von Verbalwalze
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    Standard Zippen, Anpappen

    Übrigens dürfen Sie die Annahme des Preises Kupferne Logorrhöe Medaille (weiss der Geier ob ich das richtig geschrieben habe) verweigern, machen die Preisträger der Goldenen Himbeeren auch immer.

    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Werter Herr Unkorrekt,
    auf Ihre Beiträge gehe ich eigentlich grundsätzlich nicht aus hier nicht näher zu erörternden Gründen ein.
    Schade.

    Zitat Zitat von ZumPostwinkel
    Aber hier bedarf es doch einer Richtigstellung.
    Wenn Sie schon Kritik üben wollen, sollten Sie zunächst den Beginn der Debatte betrachten:
    Ich weiß, dass Sie provoziert wurden, dass hatte ich schon reingedisclaimert.
    Es geht um die schiere Masse Ihrer Beiträge, wer soll denn darauf antworten? Und dann noch die Gefahr, dass es jemand auf die gleiche Weise macht, wie lange soll ich dann herumscrollen, um die Beiträge derjenigen zu finden, die doch mit mir kommunizieren wollen?
    Man sagt zwar, wer aus einer Quelle kopiert ist ein Plagiator, wer aus mehreren kopiert, ist ein Wissenschaftler, aber selbst wenn Sie das alles selbst geschrieben, oder mühevoll zusammengetragen haben, dann gibt es hier noch eine weitere interessante Funktion "Anhang", die Büroklammer. Sie können Ihr Konglomerat zippen, anpappen und im zugehörigen Beitrag eine Zusammenfassung bringen.

    Zitat Zitat von ZumPostwinkel
    Und jetzt achten Sie mal genau auf das, was danach eingestellt wurde.
    Fällt Ihnen da möglicherweise etwas auf? Ein Link oder so etwas?
    Einer? Gefühlte Hunderte, ist ja alles fast blau (und sehr oft wiki drin), nur die Hauptquelle ist meistens nicht dabei oder ging nicht rein, weil Sie mehrere Beiträge benötigt haben (welchen Sinn hat wohl die Längenbegrenzung).

    Gruß
    PU
    Recht ist es, auch vom Feind zu lernen.

    P.S.
    Tipp: Lies Deine Antwort noch einmal durch und prüfe deren Gehalt, bevor Du postest.

  4. #49
    shut down Avatar von koboldblau
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    Standard Finanzierung NSDAP I / in aller Kürze

    Es waren 28 Seiten "Quellen", wovon allerdings nur ein Teil überhaupt einschläögig war...
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Jetzt verstehe ich den Nick erst richtig. Du wolltest mich also auf's Glatteis führen.
    Nein. Mir geht’s um Beseitigung einer Geschichtsklitterung, die derjenigen der Nazis in Nichts nachsteht.
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Wer sich mit Heartfield und seinen Collagen beschäftigt hat, wird ihn nicht so abwedeln, wie ich das bei Dir verstanden habe.
    Habe angemerkt, dass die Position der kommunistischen Internationale, also Heartfields, evt. nicht repräsentativ und schon gar nicht „wissenschaftlich erwiesen“ ist.
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Das waren ernste Worte von einem alten Mann, die Du vielleicht im Kopf oder Herzen bewegen solltest.
    Soll ich die falschen Argumente aus Mitleid akzeptieren ? So ähnlich hat Hindenburg die Ernennung Hitlers gerechtfertigt...


    Aber gehen wir’s kurz durch:
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Bayern2Radio – radioWissen Hitlers Aufstieg und die Wirtschaft
    http://www.br-online.de/wissen-bildu...pt/doclink.pdf
    Der Beitrag setzt sich kritisch mit Heartfield / Hertzfelde auseinander (Meinung des Exekutivkomitees der kommunistischen Internationale 1933). Zutreffend wird darauf hingewiesen, das etwa der Industriemagnat Paul Herrmann Reusch schon 1921 an einen MAN – Manager schrieb, dass „wir keine Veranlassung haben, unsere eigenen Totengräber zu unterstützen“, nachdem Hitler unmissverständlich gefordert hatte, z.B. Kriegsgewinne einzuziehen (so auch der Beitrag).

    Haertfields Fortomontagen kommentieren denn auch den Wunsch der Nationalsozialisten im Wahljahr 1932, der allerdings weitgehend nicht in Erfüllung ging (dazu später).
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Großindustrie und Aufstieg der NSDAP
    Umstritten ist dabei vor allem, ob und wie weit die Großindustrie die NSDAP die entscheidenden Jahre nach der Reichstagswahl von 1930 bis zum Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 förderte..
    Vorwiegend marxistische Historiker behaupteten, es seien im Wesentlichen die Besitzer und Vertreter von Großunternehmen gewesen, die Adolf Hitler an die Macht gebracht hätten.

    Dem widersprach der amerikanische Historiker Henry Ashby Turner seit den siebziger Jahren in verschiedenen Publikationen. Mit seinen Forschungsergebnissen löste er eine scharf geführte Kontroverse aus. Heute wird die These, die Unterstützung durch Industrielle sei ein entscheidender Faktor für den Aufstieg der NSDAP zur Macht gewesen, von der Lehrmeinung in der Geschichtswissenschaft abgelehnt.
    Das fasst die nachfolgenden Mutmassungen etc, recht gut und knapp zusammen und hätte eigentlich gereicht. Es wiedersprach allerdings nicht nur Turner, sondern eben die ganz überwiegende Mehrheit...
    ist ein ausgezeichnetes Buch, siehe Rezension dieses (Haupt-)Werkes, behandelt aber die Position und Haltung der Wirtschaft während des III. Reiches, nicht den Aufstieg...
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Bestätigt schon im ersten Absatz genau das, was ich sage. Zitat: „Die NSPAP finanzierte sich im Wesentlichen aus Mitgliedsbeiträgen“

    Auch dieser Beitrag würde eigentlich jede weitere Auseinandersetzung erübrigen, da er auch relativ genaue Zahlen etc. enthält
    __________________________________________________ _____________________
    Sobald man mir eine Dummheit nachgewiesen hat, setze ich schnell eine andere an ihre Stelle.

    Voltaire

  5. #50
    shut down Avatar von koboldblau
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    Standard Finanzierung NSDAP II / Personen

    [/QUOTE]
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Walther Funk
    Im Frühjahr 1931 lernte Funk Adolf Hitler kennen

    Funk vermittelte ...geheime Spenden von deutschen Konzernen in Millionenhöhe.. Er fungierte als Kontaktperson zu Großindustriellen ...
    Das fragliche Zitat lautet bei Kehrl (Wikipedia Quelle): „Seine (Funks) Beziehungen zur deutschen Wirtschaft waren weitreichend, und vor der Machtübernahme waren durch seine Vermittlung aus Wirtschaftskreisen erhebliche Gelder für die Partei flüssig gemacht worden.“
    Nun ja, sehr detailliert..wirklich.
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Emil Kirdorf Nach seiner Überzeugung hätte der Staat und Unternehmer die soziale Ordnung festzulegen. Den demokratischen Staat bekämpfte er..
    Höchst verdächtig. Etwa diese Überzeugung vertraten alle Kräfte rechts und links der Mitte (Mitte = einige Liberale, Zentrum, teilweise SPD; insgesamt vermutlich weniger als 50%).


    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Am 26. Oktober 1927 hörten sich 14 „Wirtschaftsführer“ einen Vortrag Hitlers im Hause Kirdorfs an..... (Kirdorf) wandte sich wieder der DNVP zu, da ihm der Antikapitalismus der Nationalsozialisten um Gregor Strasser zu stark erschien.1928 trat Kirdorf bereits wieder aus der Partei aus
    Spricht auch für sich.

    Historiker und Zeitzeugen sprechen von einem wichtigen Treffen auf Kirdorfs Besitzung „Streithof“ 1931 mit etwa 30 führenden Schwerindustriellen. (vgl. dazu Ernst Poensgen „Erinnerungen“, S.4; zu diesem Zeitzeugen und Unternehmer ).
    Das Treffen geht auf einen im Sommer 1931 gefassten Entschluss Hitlers zurück, die im Zentrum des Widerstandes gegen die NSDAP stehenden maßgeblichen Persönlichkeiten der Wirtschaft und der bürgerlichen Mittelparteien systematisch zu bearbeiten. In diesem Zusammenhang nötigte Hitler auch Gregor Strasse und Gottfried Feder die Reichstagsvorlage zur „Enteignung der bank- und Börsenfürsten“ zurückzuziehen. Sie wurde daraufhin mit sichtlichem Vergnügen von der kommunistischen Fraktion im Wortlaut erneut vorgebracht.
    Das Treffen auf dem „Streithof“ hatte kaum finanzielle Folgen.
    (vgl. Otto Dietrich, „Mit Hitler an die Macht“, S. 45 und andere; Otto Dietrich, ein Mann mit weitläufigen Beziehungen in die Wirtschaft, war seit August 1931 Reichspressechef der NSDAP).

    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Fritz Thyssen

    Obwohl er noch der monarchistischen DNVP angehörte, unterstützte er schon 1930 öffentlich Adolf Hitler und die Nationalsozialisten
    Grade noch rechtzeitig aufgesprungen, war knapp....Zu Fritz Thyssen noch später.
    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Albert Vögler ...musste ihm eine Partei wie die NSDAP, die sich der Nationalisierung der deutschen Arbeiterschaft verschrieben hatte, gefallen. .
    Fraglos, obwohl es eine Vermutung ist.. Finanziert hat er dennoch vor allem die nationalen Parteien, keine nationalsozialistische.

    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Friedrich Flick.
    ...wurde im Zuge der Nürnberger Wirtschaftsprozesse gut durchleuchtet. Es ergab sich, dass der Flick Konzern etwa 3% seines jährlichen Spendenaufkommens für „politische Lanschaftspflege“ an die NSDAP überwies, aber erst 1930 – 1933 (da hatte die Partei schon bald 30% Stimmenanteil). Siehe im Einzelnen diese Prozesse und ihre Akten. Alles andere „zitierte“ betrifft nicht den Aufstieg, sondern das III. Reich selbst.

    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Ernst August Paul Borsig
    Borsig und die NSDAP Im Januar 1919 war er maßgeblich an der Gründung eines Antibolschewistenfonds beteiligt. ...Ab 1922 wurde er einer der bedeutendsten Geldgeber der NSDAP. Von dieser hitlerfreundlichen Haltung, mit der er sich von der Mehrzahl der Großindustriellen in der Weimarer Republik unterschieden hatte, rückte Borsig allerdings am Ende seines Lebens wieder ab. Im November 1932 gehörte er zu den 339 Unterzeichnern eines Wahlaufrufs, der sich unter der Überschrift „Mit Hindenburg für Volk und Reich“ für die Unterstützung der Regierung Papen und damit gegen die NSDAP aussprach.
    Steht ja schon da.


    1921 war die Partei quasi bankrott. Ein Freundeskreis um den Dichter Dietrich Eckart und den deutsch-balten Scheubner-Richter und Ludendorff organisierte in der Münchner Gesellschaft einige Unterstützung. Dazu kam in diesen frühen Jahren Unterstützung durch Borsig, Thyssen, Kirdorf,Daimlerwerke und vom bayrischen Industriellenverband, sowie von tschechischen, schweizerischen und skandinavischen Kreisen. Es spricht auch einiges dafür, dass in darauffolgenden Jahren Henry Ford / USA Gelder gab.
    Die Finanzmisere wurde aber maßgeblich beseitigt durch kostenpflichtige Politveranstaltungen im Münchner Zirkus Krone (Hauptredner natürlich Hitler), Vortragsreisen in die Schweiz (!), was insbesondere während der Inflation einträglich war und nicht zuletzt dem Erwerb des bankrotten „Völkischen Beobachter“, der zur auflagenstarken Tageszeitung aufgebaut wurde.

    Die industriellen Industriequellen versiegten (nach allen Quellen) nach dem missglückzten Putsch 1923. Danach distanzierte sich auch Ludendorff zuhendend, da Hitler bei der entscheidenden Konfrontation (die berühmten Feldherrnhallenopfer) ausgebüchst war (!).
    In den mittleren 20er Jahren lebte die Partei von Mitgliedsbeiträgen mehr recht als schlecht, für Hitler machte sich langsam der gute Verkauf des in mehrere Spracehn übersetzten Werkes „Mein Kampf“ bemerkbar, das freilich seltenst gelesen wurde.



    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Ruhrlade
    Spenden in Höhe von jährlich bis zu 1,5 Millionen Reichsmark, die an die bürgerlichen Parteien gingen (DDP, Zentrumspartei, DVP und DNVP).
    Ab 1931 flossen Spenden der Ruhrlade an die Nationalsozialisten, doch nicht an die Partei als solche, sondern an Walther Funk und Gregor Strasser..
    Alles sehr verdächtig....witzigerweise vertrat Strasse den radikalsozialistischen Flügel und wurde bald von Hitler abgesägt...


    Zusatz: Hjalmar Schacht, später Reichsbankpräsident und in den Jahren 32 - 33 im Betteldienste Hitlers unterwegs, äusserte bei Gelegenheit: Die Schwerindustrie trage ihren Namen zu Recht, denn sie entschliesse sich schwer.
    Geändert von koboldblau (22.02.2010 um 18:01 Uhr) Grund: Zusatz
    __________________________________________________ _____________________
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  6. #51
    shut down Avatar von koboldblau
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    Standard Die monopolkapitalistische Verschwörungstheorie

    (in aller Kürze) .....fusst vor allem auf "Fritz Thyssen und 'I paid Hitler' " von Henry A. Turner und dem zugrundeliegenden Buch "I paid Hitler". Herausgeber des Buches "I paid Hitler" war Emery Reves, der aufgrund einiger Interviews mit dem 1940 nach Monte Carlo emigrierten Fritz Thyssen das Buch später in England selbst erstellte.
    Schon das Entnazifizierungsgericht hatte diese Version nicht akzeptiert. Turner hatte nun nachgewiesen, dass die unmittelbar nach dem Krieg von Historikern als besonders relevant betrachteten Stellen niemals von Thyssen auch nur kontrolliert worden waren.

    Er kommt deshalb zutreffend zu dem Schluss, dass "Wenn man alles gegeneinander abwägt, waren die fianziellen Zuwendungen aus der Wirtschaft ganznüberwiegend g e g e n die Nationalsozialisten gerichtet (a.a.O bei Turner, S.25).

    Als besipielsweise Walther Funck 1932 eine Bettelreise durch das Ruhrgebiet unternahm erhielt er einen Betrag zwischen 20 - und 30.ooo Reichsmark (vgl. zu allem W. F. Hallgarten: Hitler, Reichswehr und Industrie, S. 120 ff, K. Heiden "Hitler I" S.313 f, Joachim C. Fest, Hitler, S. 427ff).

    Optimistischte Schätzungen gehen von einem Betrag von 6 Millionen Reichsmark zwischen 1930 und dem 30. Januar 1933 aus. Aber selbst mit dem doppelten Betrag wären die zwölf Wahlkämpfe allein des Jahres 1932 , eine Parteiorganisation mit rund 10.000 Ortsgruppen, Funktionärskorps und ausgedehnter Privatarmee auch nicht annähernd finanzierbar gewesen. Der o.g. Konrad Heiden (siehe o.g. Quelle) hat einen Finanzbedarf der NSDAP von 70 - 90 Millionen Reichsmark für den genannten Zeitraum ermittelt.

    Die These ist auch eher Sache eines Dämonenglaubens und quasi ein "Antisemitismus der Linken".

    Schlussendlich erklärt alle Theorie nicht, warum sich die Millionen Wähler vor den Millionen Reichsmark eingefunden haben.

    Abschliessend als Schmankerl noch ein Ausschnitt aus der schönen und feinsinnigen Zeitschrift "Die Musik" vom Juni 1934, wo in der Vertonung eines Gedichtzyklus des Reichsjugendführers Baldur von Schirach "denkbar stärkste Wirkungen" des von Goebbels azsgerufenen "romantischen Realismus" entdeckt wurden:
    Theodor W. Adorno in der angegebenen Quelle

    Er hat sich natürlich zu gegebener Zeit von diesem Artikel distanziert...
    Geändert von koboldblau (22.02.2010 um 15:53 Uhr) Grund: Korr.Tippf.
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  7. #52
    Tontaubenzüchter Avatar von Tautologe
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    Ich habe auch viel über den Nationalsozialismus gelesen, allerdings auf einer anderen Ebene. Zu den Finanzen der NSDAP erinnere ich mich nur, dass die Partei - im Gegensatz zu ihrem Spitzenpersonal (alleine Hitler hatte ja aus den hohen Auflagen von "Mein Kampf" erhebliche Einkünfte) - notorisch klamm war. Nicht umsonst tauchen heute ja immer wieder Mitgliedskarten von Personen auf, die nie in die NSDAP eintraten. Auch weiß man, dass oft die Meldung neuer Mitglieder verschleppt wurde, um die Mitgliedsbeiträge erst einmal in den Ortsvereinen einbehalten zu können. Und der Wahlkampf der Nazis wurde ja wohl von der Partei und nicht von dem Spitzenpersonal selbst finanziert... Garantiert hat auch die NSDAP Spenden von Großunternehmen erhalten, aber über die Höhe kann ich nichts sagen.

    Ich weiß nur, dass der Nationalsozialismus als Ideologie seinen großen Erfolg seinem spezifisch ekklektizistischen, offenen und unbestimmten Charakter verdankte (vgl. Sontheimer, "Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik"). Gerade weil der Nationalsozialismus keine in sich geschlossene Ideologie, sondern ein Sammelsurium verschiedenster Versatzstücke war, konnten so viele Leute an Hoffnungen in ihn hineininterpretieren, was sie wollten - wodruch er für die verschiedensten gesellschaftlichen Lager wählbar wurde. Und diese Konstellation würde eher darauf hinweisen, dass die Unterstützung für den NS - möglicherweise auch in finanzieller Hinsicht - aus vielen gesellschaftlichen Schichten kam...

  8. #53
    shut down Avatar von koboldblau
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    Zitat Zitat von Tautologe Beitrag anzeigen
    Ich habe auch viel über den Nationalsozialismus gelesen, allerdings auf einer anderen Ebene. .
    Welche Ebene das auch war....die Erkenntnisse sind sehr richtig.
    Auch wurden potentielle Mitglieder durch die offensichtlich nicht so geringen Beiträge abgehalten (soweit die preussische Polizei in einem Sicherheitsbericht um 1930; ich hab' aber garde nicht parat wie hoch sie waren).

    Natürlich hat die NSDAP einen allerdings unterdurchschnittlichen Spendenanteil bekommen.

    Nur aus unserer ex-post Analyse hätte man sie ja niemals unterstützt. Es war, bei allen Extremen, eine radikale Partei des rechten / nationalen Spektrums, inklusive Sozialismus im Programm. Natürlich wurde sie - ganz wie heute - vorsichtigst und achtsam bedacht, aber gerade nicht besonders gut.

    Man vergisst immer, dass Wirtschaft pragmatisch handelt (oder verdammt sie genau deswegen).
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  9. #54
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    Zitat Zitat von Tautologe Beitrag anzeigen
    Ich habe auch viel über den Nationalsozialismus gelesen, allerdings auf einer anderen Ebene. Zu den Finanzen der NSDAP erinnere ich mich nur, dass die Partei - im Gegensatz zu ihrem Spitzenpersonal (alleine Hitler hatte ja aus den hohen Auflagen von "Mein Kampf" erhebliche Einkünfte) - notorisch klamm war. Nicht umsonst tauchen heute ja immer wieder Mitgliedskarten von Personen auf, die nie in die NSDAP eintraten. Auch weiß man, dass oft die Meldung neuer Mitglieder verschleppt wurde, um die Mitgliedsbeiträge erst einmal in den Ortsvereinen einbehalten zu können. Und der Wahlkampf der Nazis wurde ja wohl von der Partei und nicht von dem Spitzenpersonal selbst finanziert... Garantiert hat auch die NSDAP Spenden von Großunternehmen erhalten, aber über die Höhe kann ich nichts sagen.

    Ich weiß nur, dass der Nationalsozialismus als Ideologie seinen großen Erfolg seinem spezifisch ekklektizistischen, offenen und unbestimmten Charakter verdankte (vgl. Sontheimer, "Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik"). Gerade weil der Nationalsozialismus keine in sich geschlossene Ideologie, sondern ein Sammelsurium verschiedenster Versatzstücke war, konnten so viele Leute an Hoffnungen in ihn hineininterpretieren, was sie wollten - wodruch er für die verschiedensten gesellschaftlichen Lager wählbar wurde. Und diese Konstellation würde eher darauf hinweisen, dass die Unterstützung für den NS - möglicherweise auch in finanzieller Hinsicht - aus vielen gesellschaftlichen Schichten kam...
    Das ist im Prinzip alles richtig.
    Bei dem Einfluß der Wirtschaft- sprich Hochfinanz und Industrie - differieren die Meinungen auch heute noch sehr, auch wenn viele meinen, daß die Diskussion schon abgeschlossen sei und die Wirtschaft nicht belastet war.

    Dabei beziehen sich viele auf Turner, der wohl das umfangreichste Werk dazu geschrieben hat. Aber vieles, was Turner schrieb, ist leicht zu widerlegen:

    http://www.digitalis.uni-koeln.de/JW...21_157-166.pdf

    Manche haben nach 1945 sogar Gröfaz Hitler als Mitläufer bezeichnet.
    Ich glaube bald, daß dieser Mann aus Braunau alles allein gemacht hat.

    YouTube - x3: Hitler ueber Filbingerrrrr! Oettingerrrr!

    Ich danke Firtina, daß der Thread eingerichtet wurde.

    Hier können wir weiter diskutieren, so lang es sachlich bleibt und nicht persönlich wird.


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    Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."

    Bertolt Brecht
    "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden" Rosa Luxemburg
    Meinungsfreiheit endet da, wo Volksverhetzung beginnt! (ZumPostwinkel)

  10. #55
    shut down Avatar von koboldblau
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    Zitat Zitat von ZumPostwinkel Beitrag anzeigen
    Dabei beziehen sich viele auf Turner, der wohl das umfangreichste Werk dazu geschrieben hat. Aber vieles, was Turner schrieb, ist leicht zu widerlegen:

    Manche haben nach 1945 sogar Gröfaz Hitler als Mitläufer bezeichnet.
    Ich glaube bald, daß dieser Mann aus Braunau alles allein gemacht hat.
    Die Debatte wurde auf wissenschaftlicher Basis schon vor langer zeit abgeschlossen. Es war nicht Turner alleine, der irgendwas widerlegt hat, es war beispielsweise auch eine Anzahl Prozesse (neben aller Wissenschaft).

    Nein der GröFaz hat nicht alles alleine gemacht. Es ist fast bis in's kleinste Detail bekannt, wer ihm wann und wie dabei geholfen hat.

    Aber die Verschwörung des "Grosskapitals" ist eine schreckliche Ente. Eine Wunschvorstellung marxistischer Tagträumer. Man wird so nie begreifen (und es vielleicht auch nicht wollen) wie sich diese Bewegung entwickelte.

    Verschwörungstheorie ist immer eine Bankrotterklärung.

    Die Politik hat versagt. Fast so wie heute.
    __________________________________________________ _____________________
    Sobald man mir eine Dummheit nachgewiesen hat, setze ich schnell eine andere an ihre Stelle.

    Voltaire

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    zenoncroco (22.02.2010)

  12. #56
    Politopia-Urgestein Avatar von wudi
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    Standard Normal!

    Ich sehe zu Wirtschaft-Hitler keinen Unterschied zu Wirtschaft-Politik heute. In welchem Land oder System spielt dabei keine grosse Rolle. Wirtschaftszweige werden immer die Politiker unterstützen von denen sie den grössten Profit erwarten. Demokraten, Diktatoren,
    Grüne, Rote, Braune oder Schwarze macht da keinen Unterschied.







    "Alles was Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen!"
    ( Adenauer)



  13. Folgender Benutzer sagt Danke zu wudi für den nützlichen Beitrag:

    Durch Blick (22.02.2010)

  14. #57
    deutsche Reaktion Avatar von Acaloth
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    Zitat Zitat von wudi Beitrag anzeigen
    Ich sehe zu Wirtschaft-Hitler keinen Unterschied zu Wirtschaft-Politik heute. In welchem Land oder System spielt dabei keine grosse Rolle. Wirtschaftszweige werden immer die Politiker unterstützen von denen sie den grössten Profit erwarten. Demokraten, Diktatoren,
    Grüne, Rote, Braune oder Schwarze macht da keinen Unterschied.
    Ist auch kein Verbrechen, ich als Bürger unterstütze auch den Politiker den ich präferiere.

    Non sibi sed patriae
    Si vis pacem para bellum

    gladius ultor noster



  15. #58
    Politopia-Methusalem
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    Zitat Zitat von Acaloth Beitrag anzeigen
    Ist auch kein Verbrechen, ich als Bürger unterstütze auch den Politiker den ich präferiere.

    Wird aber dann zum Betrug, wenn er seinen Waehlern etwas anderes als seinen Geldgebern versprochen hat. ;-)

    @to all: Ist sehr interessant zu lesen, dieser historische thread.

    Güte vergelte mit Güte, Schlechtigkeit mit Gerechtigkeit
    only with headphones:
    Ein jüdischer Freund von mir:
    http://www.youtube.com/watch?v=x_223...eature=related
    stairways:
    http://www.youtube.com/watch?v=w9TGj2jrJk8

  16. #59
    Politopia-Urgestein Avatar von wudi
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    Zitat Zitat von Acaloth Beitrag anzeigen
    Ist auch kein Verbrechen, ich als Bürger unterstütze auch den Politiker den ich präferiere.
    Man muss hier zwischen unterstützen und kaufen unterscheiden. Auch die ganzen Parteispenden in grossem Umfang sehe ich als Kauf, sprich Korruption an. Hier braucht man nicht in die höheren Ebenen zu gehen, praktisch gesehen ist die Korruption und Vetternwirtschaft auf kommunaler Ebene grösser. Ist auch viel einfacher wenn jeder jeden kennt. Man drückt sich auch mit "eine Hand wäscht die andere" etwas moderater aus.







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    ( Adenauer)



  17. Folgender Benutzer sagt Danke zu wudi für den nützlichen Beitrag:

    Durch Blick (22.02.2010)

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